20 Februar 2018

Rechtschreibstörung besser erkennen

Rechtschreibstörung besser erkennen Eine neue, frei verfügbare Broschüre soll dazu beitragen, Kinder mit Lese-, Rechtschreibstörung und / oder Rechenstörungen besser erkennen und unterstützen zu können. Sie zieht eine Zwischenbilanz des seit 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsschwerpunkts „Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten“. Die Ergebnisse der beteiligten Projekte, darunter viele Förderprogramme und empirisch überprüfte Diagnoseverfahren, werden knapp und verständlich dargelegt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Nutzungsmöglichkeiten für Kitas, Schulen und Eltern.     Die Broschüre kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

13 Dezember 2017

Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten ! Liebe Patienten, Weihnachtszeit ist die Zeit, innezuhalten und das vergangene Jahr mit all seinen Höhen und Tiefen Revue passieren zu lassen. Zeit, um all das Alte loszulassen und dem neuen Jahr mit Hoffnung und Freude entgegenzutreten. Zeit für Frohsinn, Besinnlichkeit, Ruhe und Herzlichkeit!   Wir wünschen Ihnen eine ruhige Adventszeit, ein friedliches Weihnachtsfest und für das neue Jahr alles Gute. Ihr Team der Praxis für Ergotherapie Grevenbroich

29 September 2017

Die Dupuytren’schen Kontraktur und deren postoperative Handtherapie

Die Dupuytren’schen Kontraktur und deren postoperative Handtherapie. Bei der postoperativen Handtherapie der Dupuytren’schen Kontraktur ist es wichtig, den Patienten rechzeitig und gezielt zu behandeln. Lange Phasen der Ruhigstellung, wie sie früher Standard waren, gelten mittlerweile als kontraindiziert. Der französische Anatom und Chirurg Guillaume Baron de Dupuytren (1777-1835), beschrieb erstmals um 1830 eine Fibromatose im Bereich der Palmaraponeurose als sogenannten „Morbus Dupuytren“. Diese Fibromatose ist eine gutartige Bindegewebswucherung, die zu strangartigen Verhärtungen an der Palmaraponeurose (der bindegewebigen, dreiecksförmigen Faserplatte im Bereich der Hohlhand) führt, in deren Folge es zu einer zunehmenden fixierten Beugestellung der Finger kommt, der „Dupuytren´schen Kontraktur“. Sobald Kontrakturen von mehr [...]

18 Juni 2017

Lese-Rechtschreibschwäche bei Kindern

Lese-Rechtschreibschwäche bei Kindern bereits vor Schulbeginn erkennbar Eines von 20 Kindern hat auffallende Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben. Schlimm ist Lese-Rechtschreibschwäche nicht. Doch das Kind sollte möglichst früh maßgeschneiderte Hilfe bekommen. Bekanntlich dauert es unterschiedlich lang, bis die Kinder Buchstaben "verstehen". Bei den allermeisten Kindern geschieht dies im Verlauf der ersten beiden Schuljahre. Ungefähr eines von 20 Kindern tut sich mit der Welt der Buchstaben und ihrer Kombinationen aber so schwer, dass diese Lese-Rechtschreibschwäche zu Problemen in der Schule führt. Kommen auch Schwierigkeiten mit der richtigen Schreibweise der Wörter hinzu, so spricht man von einer Lese-Rechtschreibschwäche (LRS). Der bekanntere Begriff [...]

10 März 2017

Studie Impulsives Verhalten und Neurofeedback

Studie der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie Dresden zum Thema Neurofeedback Erschienen in Ausgabe (03/17) der Thieme Fachzeitschrift "Ergopraxis". Theta-/Beta-Feedback reduziert impulsives Verhalten von Kindern mit ADHS. Die positiven Effekte zeigen sich im Verhalten und auf neuropsychologischer Ebene. Zu diesem Ergebnis kommen kognitive Neuropsychologen um Annet Bluschke an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychotherapie Dresden.    Sie führten eine achtwöchige Studie durch, um zu untersuchen, welche neuronalen Mechanismen Theta-/Beta-Neurofeedback beeinflusst. Ihr besonderes Interesse galt der Kernsymptomatik Impulsivität. Für die Studie im Prä-/Post-Design untersuchten sie 19 Kinder zwischen 8 und 14 Jahren mit einem IQ von durchschnittlich [...]

12 Februar 2017

Sensorische Integrationstherapie beim Aufmerksamkeitsdefizit ADS

Möglichkeiten der sensorischen Integrationstherapie (SI) beim Aufmerksamkeitsdefizit (ADS) Das Aufmerksamkeitsdefizit kann durch eine unangemessene Verarbeitung der Wahrnehmung im Nervensystem hervorgerufen werden. Dieses Verarbeitungsdefizit im zentralen Nervensystem kann im Rahmen der sensorischen Integrationstherapie behandelt werden. Im Nervensystem wird die Aufmerksamkeit reguliert. Sensorische Informationen aus unserem Körper (Nahsinne) und aus unserem Umfeld (Fernsinne) gelangen von den Sensoren der Sinnesorgane über unser Nervensystem zur zentralen Verarbeitung im Gehirn. Die Informationen sind wie Puzzleteile eines Bildes. Auf ihren Weg zur Zentrale werden sie gefiltert, sortiert und geordnet. Diese Informationen nun zu deuten und eine Handlungsantwort zu entwerfen sowie entsprechend zu reagieren nennen wir sensorische Integration (SI). [...]

11 Dezember 2016

Ergotherapie bei Demenz

Ergotherapie bei Demenz   Bei der Beobachtung eines an Demenz erkrankten Menschen im mittleren Stadium kann man feststellen, dass er häufig in Bewegung ist und kaum ruhig sitzen kann. Er bewegt seine Hände, wischt über den Tisch, nestelt an seiner Kleidung und kramt in Taschen. Die Hände sind für alle Menschen wichtig für die Körperwahrnehmung. Sie können tasten, fühlen, fassen und greifen und sind in Bewegung. Dadurch wird deutlich, wie sehr Bewegung und Körperwahrnehmung miteinander verschmelzen. Ein an Demenz erkrankter Mensch versucht, sich auf seine Weise durch Bewegung Körperwahrnehmung zu verschaffen. Deshalb sollte man ihm viele Möglichkeiten des "Begreifens" geben. [...]

17 September 2016

Neurofeedback – aktuelle klinische Studie

Neues zum Thema Neurofeedback: aktuelle klinische Studie belegt "messbare Verbesserung" bei ADHS.    Die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Universitätsklinikums sowie der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus Dresden erforscht im Zusammenhang mit ADHS und Medikamenten, das Neurofeedback.   Das Team um Veit Rößner, Christian Beste und Annet Bluschke konnte nachweisen, dass sich impulsives Verhalten der Patienten durch das Theta-Beta Neurofeedback reduzieren lässt. Die Studie zeigt, dass Neurofeedback nicht nur Effekte auf Verhaltensebene, sondern auch auf neurophysiologischer Ebene zeigt.  „In den letzten Jahren haben wir immer wieder versucht neue Therapieansätze zu finden, wie man ADHS-Symptome von Kindern und Jugendlichen reduzieren [...]

20 August 2016

chronische Polyarthritis

Chronische Polyarthritis Die rheumatoide Arthritis (internationale Bezeichnung) ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke. In der früheren deutschsprachigen Bezeichnung chronische Polyarthritis finden sich die wichtigsten Charakteristika der Krankheit wieder: chronisch steht für eine lange Zeitdauer der Erkrankung, Arthritis bedeutet Gelenkentzündung und Poly- eine Vielzahl von (betroffenen) Gelenken. Untersuchungen zur Häufigkeit bei chronische Polyarthritis ergeben, dass weltweit ca. 0,5 bis 1% der Bevölkerung diese Krankheit bekommen. Frauen sind ca. 3 mal öfter betroffen als Männer. Auftreten kann die Erkrankung in jedem Lebensalter, am häufigsten zwischen dem vierzigsten und sechzigsten Lebensjahr. Obwohl die Forschung in den letzten Jahren zum Verständnis der rheumatoiden Arthritis viele Fortschritte gemacht hat, ist die Ursache der Erkrankung immer noch nicht geklärt. Aktuell [...]

5 Juni 2016

Multiple Sklerose und geistige Fähigkeiten

Multiple Sklerose: Wirken sich geistige Tätigkeiten positiv auf Krankheitssymptome aus? Anspruchsvolle geistige Tätigkeiten in Beruf und Alltag wirken sich positiv auf die Hirnleistungen von Personen aus, die an Multipler Sklerose (MS) erkrankt sind, was nun in einer Langzeitstudie der Universität Regensburg nachgewiesen werden konnte.  Die sogenannte kognitive Reserve und ihre Rolle bei der Therapie von Erkrankungen, die mit kognitiven Beeinträchtigungen einhergehen, sind in den letzten Jahren zunehmend ins Zentrum der Forschung gerückt. Unter kognitiver Reserve versteht man die geistigen Potenziale, die Menschen im mittleren Alter nicht benötigen, auf die sie aber im Alter zurückgreifen, wenn die kognitiven Fähigkeiten schrittweise nachlassen. [...]

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